Frisch-fruchtiger neuer Jahrgang. Die feine Perlage veredelt die Geschmacksnoten des Sauvignon Blanc zu einem prickelnden Kosterlebnis.
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Frisch-fruchtiger neuer Jahrgang. Die feine Perlage veredelt die Geschmacksnoten des Gelben Muskateller zu einem prickelnden Kosterlebnis.
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Frisch-fruchtiger neuer Jahrgang. Die feine Perlage veredelt die Geschmacksnoten des Merlot Rosé zu einem prickelnden Kosterlebnis.
10g/L Restzucker - BRUT
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Was steckt hinter dem scheinbar unstillbaren Durst nach den feinen Bläschen? Eine häufige Erklärung ist, dass Schaumwein feierliche Stimmung hervorrufe – aufgehoben für jene seltenen Momente, in denen selbst gesundheitsbewusste Menschen sich einen kleinen Genuss erlauben. Das mag stimmen, aber es erklärt nicht vollständig die Zahl der Zahlen.
Ein weiterer überzeugender Faktor, der zur Beliebtheit von Schaumwein beiträgt, insbesondere im Fall von Frizzante, ist der Aufstieg der Aperitivo-Kultur, der Schaumwein zu mehr als nur Wein gemacht hat – er ist zu einer Lebensstil-Zutat geworden.
Schaumwein ist nicht nur etwas, das wir trinken; Es ist etwas, das wir erleben. Der französische Neurowissenschaftler Gabriel Lepousez enthüllt, wie Schaumwein – und Kohlensäure im Allgemeinen – unser Gehirn beeinflussen, was einen entscheidenden Hinweis auf den Schaumweinschub liefert.
Lepousez, der am Institut Pasteur in Paris arbeitet, verbindet strenge Neurowissenschaften mit einem tiefen Interesse an Weinverkostungen. Seiner Meinung nach geht die Wirkung von Kohlendioxid weit über ein einfaches Kribbeln hinaus. Schaumwein stimuliert uns auf mehreren sensorischen Ebenen.
Die Reise beginnt mit Geräuschen: dem Zischen beim Öffnen der Flasche, dem sanften Zischen, wenn der Wein eingeschenkt wird. Visuell beobachten wir, wie die Blasenströme an der Oberfläche aufsteigen und platzen. Wie ein feiner Zerstäuber setzen diese Blasen Mikroaerosole frei, die Aromen zur Nase schleudern und so schon vor dem ersten Schluck messbare Gehirnaktivität auslösen.
Wenn wir den Wein schließlich trinken, aktiviert Kohlendioxid den TRPA1-Rezeptor – einen Ionenkanal, der an der Schmerzwahrnehmung beteiligt ist. In milder Form erzeugt dies ein subtiles Brennen , ähnlich der Wirkung von scharfem Essen, Senf oder Wasabi. Weit davon entfernt, unangenehm zu sein, wird dieses Gefühl als erfrischend und stimulierend wahrgenommen. Dazu kommt die Textur, die durch die feine Mousse zwischen Zunge und Gaumen erzeugt wird, und Schaumwein vermittelt einen weiteren sensorischen Impuls.
Kurz gesagt: Ein Glas Schaumwein stimuliert uns emotional, physisch und neurologisch – alles zugleich. Und das ist sehr wahrscheinlich der Grund, warum er so eine starke Anziehungskraft ausübt.
Für den Zusatz von Kohlensäure bei meinen Schaumweinen beauftrage ich immer die Firma Mauthner im Weinviertel. Diese Firma ist führend bei der Schaumweinherstellung und wendet dafür das beste Verfahren an: CO2 Imprägnierung im Tank. Dadurch erfolgt eine völlig gleichmäßige Verteilung der Kohlensäure über die ganze Menge, und der Kohlensäuregehalt ist dadurch bei der Abfüllung von der ersten bis zur letzten Flasche ident. Durch einen längeren Kontakt des Weines mit der Kohlensäure im Tank wird auch das Mousseux, also der Schaum, feiner und hält nach dem Einschenken im Glas länger an. Der Druck beträgt bei der Tankimprägnierung 4 bar. Dies kommt dem Druck von flaschenvergorenem Sekt mit 5 bis 6 bar nahe und trägt ebenfalls zu einer intensiven Schaumbildung bei. Zum Vergleich: Perlweine, das sind einfache Schaumweine mit geringerem Druck, kommen auf maximal 2,5 bar.
