Jedes Bild meiner Etiketten hat auch eine Geschichte zu erzählen. Vorwiegende Motive sind dabei Keller, die aber real nicht existieren, sondern nur im Kopf des Künstlers Hubert Höllebauer. Einige hat er zu Papier gebracht und sie zieren damit meine Etiketten. Hier als Beispiel das Etikett eines Grünen Veltliners:

Denkbar ist, dass im 19 Jahrhundert, dem Zeitalter der technischen Erfindungen, ein findiger Weinhauer auf die Idee kam, die Spindel seiner Baumpresse mit einer Dampfmaschine zu betreiben, um sich die Arbeit zu erleichtern.

 

Derartige Weinkeller müssten, je nach Größe der Presse, entsprechende Schlote aufweisen.

 

Gerüchten zufolge wurden die darauf befindlichen Dampfpfeifen mit vergoldeten Enden zur Lese sowie bei Festivitäten jeglicher Art als Zeichen des Beginns angeblasen.

 

Da derartige Keller den Weinhauern der Umgebung

suspekt waren, hatten sie nichts Besseres zu tun, als diese mit Zipfelhauben und Fahnen zu "verzieren", die an Eulenspiegeleien erinnern ...

Auch die anderen Etikettenbilder erzählen eine Geschichte. Näheres dazu gerne bei einem Besuch in meinem Weinkeller oder auf dem Genussmarkt am Pfarrplatz in Krems an der Donau von Mitte März bis Mitte Dezember.