Im Keller geht mein ganzes Bestreben dahin, die Qualität der Trauben bis zum fertigen Wein zu erhalten:

 

+ Trennen der Beeren von den Stielen mit einem hochwertigen Rebler damit die Abgabe von Bitterstoffen aus den                  Kämmen in den Most vermieden wird

 

+ Pressung mittels pneumatischer Premium-Presse mit maximal 1,5 statt üblicher 3bar und mehr.

    Durch diese sanfte Pressung - ungefähr so stark wie ein Händedruck - werden die Kerne nicht beschädigt welche sonst     Bitterstoffe in den Most abgeben könnten

 

+ Keine Schwefelung der Maische, da dies den Gesamtschwefelgehalt des Weines erhöhen würde und bei komplett              gesunden Trauben auch nicht erforderlich ist

 

+ Entfernen von Trubstoffen aus dem Most zur Sicherstellung einer reintönigen Gärung, Entfernung von Eiweiss, das zu     Trübungen im Wein führen könnte bereits im Moststadium, da dies wesentlich schonender ist als eine spätere                     Durchführung im fertigen Wein.

 

+ Gegebenenfalls - ebenfalls bereits im Moststadium - eine Säurekorrektur für Harmonie im späteren Wein.

 

+ Versäumnisse im Moststadium können im Wein nur unter Schädigung der Aromen bzw oft überhaupt nicht mehr              ausgeglichen werden, daher ist die kurze Zeit des Moststadiums eine entscheidende Periode für die Qualität des                daraus gewonnenen Weines

 

+ Temperaturgesteuerte Gärung im Stahltank damit sich die Hefen bei ihrer Arbeit wohl fühlen und keine Fehltöne                entstehen

 

+ Belassen der vergorenen Weine über eine längere Zeit auf der Hefe, um eine Harmonisierung aller Inhaltstoffe und auch    eine sogenannte "Cremigkeit" zu erreichen

 

+ Lagerung der Weissweine im Stahltank um unerwünschte Materialeinflüsse auf den Wein zu vermeiden

 

+ Teilweise Lagerung der Rotweine im Barriquefass (kleines Eichen-Holzfass) um den Weinausbau über einen längeren        Zeitraum positiv zu beeinflussen und eine dezente Eichenholznote einzubringen

 

+ Schonende Weinbewegungen bei allen Umlagerungen durch weitgehenden Einsatz von Schwerkraft statt Pumpen um      die Gärungskohlensäure und die Frische im Wein zu erhalten

 

+ Nur Durchführung unbedingt notwendigen Schönungen zur Verhinderung von Eiweiß- und Weinsteinausfall in der               Flasche

 

+ Haltbarmachung der Weine durch Schwefelzusatz in geringstmöglichem Ausmaß um die Bekömmlichkeit zu                       garantieren - ca 30 mg/L die bei sauberen Weinen ausreichend sind statt bis zu 50 mg/L bei Weinen die "vorsorglich         für alle Fälle" stabil gemacht werden.

 

+ Ausbau und Lagerung der Weine im 7m tiefen Gewölbekeller, welcher eine konstante Temperatur von 11 Grad -                  Sommer wie Winter - aufweist, eine deale Lagertemperatur für Weine. Diese altern dadurch wesentlich langsamer - rund    10 mal langsamer als beispielsweise bei 20 Grad - und die Frische bleibt länger erhalten 

My Home is my Castle - bei mir - My Cellar is my Castle